… und dann kam der Unfall …

30. Juli 2022 König 0 Kommentare

13.06.2022

Nach dem wunderschönen erfolgreichen Wochenende in Eichenzell, am Montagmorgen, ein herrlicher sonniger Tag, zog ich gleich um 6:30 Uhr mit Bella und Alexa zur Gassirunde los. Es war ein traumhafter Morgen. So schönes Wetter. Ich war voll Euphorie vom wunderschönen Hovi-Wochenende und unendlich stolz darauf, selbst die besten Hunde der Welt zu haben. 

Auf der großen Wiese hieß es dann “Leinen los”. Wie tausende Male vorher auch. Wir spielten kurz gemeinsam, machten Sitz und Platz und Bella und Alexa begannen ihr morgendliches “Fangenspiel”. Ich lief weiter und freute mich daran, wie die Beiden ihre Kreise zogen. Ein herrliches Bild. Ich dachte noch “nun kommen sie wieder in meine Richtung gestürmt”, als es auch schon zu spät war. Es ging alles rasend schnell. Bella machte noch einen Satz auf die Seite, ich versuchte es auch aber Alexa und ich haben es nicht geschafft. Sie rannte mich um und ich stürzte, anscheinend mit dem Knie, auf den harten trockenen Wiesenboden zu Boden. “Ohjee”. Ich versuchte wieder aufzustehen, sackte aber gleich wieder zu Boden. Mein linkes Bein hatte keinen Halt mehr. Ich dachte, es sei der Knöchel, was sich dann als Irrtum herausstellte. Bella war bereits beim ersten Aufsteh-Versuch bei mir und Alexa war auch schon zur Stelle. Leider konnten sie mir nicht helfen. Ich nahm die beiden wieder an die Leine. Voll Dankbarkeit und Erleichterung, dass Alexa laufen und offensichtlich keinen Schaden erlitten hatte begann ich um Hilfe zu rufen. Niemand kam. So früh am Morgen war niemand unterwegs. So versuchte ich, mich im Vierfüßlerstand bzw. wie eine Schlange Richtung Straße zu bewegen. Immer wieder um Hilfe rufend. Ich verstehe bis heute nicht, dass mich niemand gehört hat. Zum Glück vermisste mich mein Dieter und da er wusste, dass ich um 8:00 Uhr auf Arbeit sein wollte, machte er sich auf den Weg um mich suchen zu gehen. Was war ich dankbar, als er zu uns kam. Auch Bella und Alexa waren erleichtert. 

Ja, und dann stellte sich heraus, dass ich mir den Schienbeinkopf zertrümmert hatte. 

Nun liegt ein langer Weg der Genesung vor mir. Immer wieder mit Schmerzen verbunden. Aber ich schaff das. Ich brauche viel Geduld aber mein Ziel ist es, meinen wunderschönen Alltag zurück zu bekommen. 

Ich hatte eine geniale Ärztin, ein gutes Pflegeteam im Krankenhaus und alles wird irgendwann wieder gut.

Meine Familie unterstützt mich hervorragend und auch all meine Freundinnen und Freunde, unsere Hunde-Familien und Hunde-Freunde, alle die mich besuchen und an mich denken, das BRK, mein WLG-Team – alle machen mir Mut. Das tut so gut. Jede Whatsapp, jedes Telefonat, all das Denken und Beten kommt in meinem Herzen an.

Tausend Dank für ALLES. Ich kann es nicht in Worte fassen, wie gut mir das tut.

Bella und Alexa sind hervorragende “Krankenschwestern” – wir sind so dankbar, sie zu haben.

Hunde sind einfach genial und ich weiß ganz vielen aus dem Herzen zu sprechen, die genau so empfinden wie wir.

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